M a n f r e d L u k a s c h e w s k i

Tote schweigen nicht

Kompendium der Kriminalistik

 

Zur Beachtung:

Diese Buch ist ein Fachbuch der Kriminalistik und Rechtsmedizin. Die Abbildungen sind nicht für Kinder und Jugendliche geeignet.

 

Impressum

Covergestaltung:       Johannes Krüger

Digitalisierung:       Gunter Pirntke

BROKATBOOK Verlag Gunter Pirntke

ISBN: 9783955019112

© 2015 andersseitig.de


Hinweis

Das Buch ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere das Übersetzen in fremde Sprachen, vorbehalten. Ohne ausdrückliche Genehmigung des Verlags ist es auch nicht gestattet, diese Bücher oder Teile daraus auf fotomechanischem Wege zu vervielfältigen oder unter Verwendung elektronischer Systeme zu verarbeiten oder zu verbreiten.

 

Inhalt

Impressum

Vorbemerkungen

I. Abwehrverletzungen

II. Anfahrverletzungen

III. Bindehautblutungen

IV. Bissspuren

V. Blitzschlag als unnatürlicher Tod

VI. Blutspuren

VII. Brandleichen

VIII. Canutosche Probierschnitte

IX. Strommarken

X. Stromtod (in suizidaler Absicht)

XI. Erdrosseln

XII. Erfrieren

XIII. Erhängen

XIV. Ertrinken

XV. Erwürgen

XVI. Fäulnis (Verwesung)

XVII. Fettwachs (Adipocire)

XVIII. Fliegenlarvenbefall

XIX. Idiomuskulärer Wulst

XX. Leichenfauna

XXI. Leichenflora

XXII. Mumifizierung

XXIII. Narben

XXIV. Offene Hirnverletzung

XXV. Pulsaderschnitt

XXVI. Schussverletzungen

XXVII. Skelettfund

XXVIII. Stichverletzungen

XXIX. Sturz aus Höhe

XXX. Tierfraß

XXXI. Verätzungen

XXXII. Verbrennungen

XXXIII. Verbrühungen

Begleitende Erklärungen und Übersichten bezüglich …

Vorbemerkungen

Begleitende Erklärungen bezüglich Schnittwunden und Stichwunden

Begleitende Erklärung bezüglich Leichenliegezeit

Begleitende Erklärung bezüglich Leichentemperaturmessung

Begleitende Erklärung bezüglich Zeichen des Todes und Leichenerscheinungen

Begleitende Erklärungen bezüglich Gewalteinwirkung

Begleitende Erklärungen bezüglich Stumpfe Gewalt

Begleitende Erklärungen bezüglich Strangulation

Begleitende Erklärungen bezüglich Ertrinken und Tod im Wasser

Begleitende Erklärungen bezüglich Schussverletzungen

Begleitende Erklärungen bezüglich Verbrennen

Begleitende Erklärungen bezüglich Unbekannte Tote

Begleitende Erklärungen bezüglich Untersuchung von Suiziden

Begleitende Erklärungen bezüglich Vermisste mit Tötungsverdacht

Begleitende Erklärungen bezüglich Kindstötungen

Begleitende Erklärungen bezüglich Blutspuren

Begleitende Erklärungen bezüglich Einwirkung tiefer Temperaturen

Begleitende Erklärungen bezüglich Stromtod

Begleitende Erklärungen bezüglich Alkohol-Physiologie

Begleitende Erklärungen bezüglich Schutzeinlassungen der Kindstöterin

Begleitende Übersicht bezüglich Leichenliegezeitbestimmung

Begleitende Übersicht bezüglich Entwicklungsstadien von Fliegen

Begleitende Übersicht bezüglich vitaler Reaktionen

Begleitende Erklärungen bezüglich Schusstypen

Begleitende Erklärungen bezüglich vitaler Zeichen und Reaktionen sowie postmortal entstandenen thermischen Schäden

Begleitende Erklärungen bezüglich Interpretation von Verletzungen

Begleitende Erklärungen bezüglich Kindesmisshandlung

Begleitende Erklärungen bezüglich Kindesmisshandlungen durch stumpfe Gewalt

Beispiele für auffällige Leichenschaubefunde bei einer Vergiftung

Hinweise auf Untersuchungsmaterialien bei Verdacht einer Intoxikation

Begleitende Erklärungen bezüglich Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen und Verminderte Schuldfähigkeit

Bildnachweis

Quellenverzeichnis

Verweise


Vorbemerkungen

 

Es sind im Wesentlichen zwei Beweggründe, die Veranlassung gegeben haben, diese Zusammenstellung zu erarbeiten.

1994 kam es durch einen verhängnisvollen Beschluss des Berliner Senats zur Abwicklung der Sektion Kriminalistik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die gelieferte Begründung

– kein Bedarf –

ist anerkanntermaßen objektiv nicht nachvollziehbar.

Mit dieser Abwicklung wurde die akademische Ausbildung von Fachleuten auf dem Gebiet der Kriminalitätsbekämpfung gleich mit abgewickelt, sodass es derzeit in Deutschland bezüglich der Leitung komplexer Prozesse in der Kriminalitätsbekämpfung keinen adäquaten Nachwuchs gibt.

Zweifelsfrei steht fest, dass der Diplom-Kriminalist die Arbeit der Spezialisten nicht ersetzen kann.

Zweifelsfrei steht aber auch fest, dass seine Fachkenntnis im juristischen, kriminaltechnischen, medizinischen, psychologischen und psychiatrischen Bereich einen erheblichen Ermittlungsvorsprung gewährleisten. Diplom-Kriminalisten sind aufgrund ihrer fundierten Ausbildung in der Lage, bereits anhand des vorgefundenen Spurenbildes Schlüsse zu ziehen, die es ermöglichen, die notwendigen Ermittlungshandlungen zielgerichtet einleiten zu können.

Die Inaugenscheinnahme der Ausbildungsinhalte im Fachgebiet Kriminalistik an den Fachhochschulen Deutschlands erlauben den Schluss, dass kein Absolvent dieser Bildungseinrichtungen in der Lage ist, den komplexen Anforderungen gerecht zu werden. Diese Absolventen sind darauf angewiesen, sich das notwendige Wissen nach der Methode

– learning by doing –

anzueignen und dabei auf die Unterstützung erfahrener Kollegen (die Zahl derer mit akademischer Ausbildung sinkt naturgegeben) angewiesen.

Jeder erfahrene Kriminalist weiß um die Wichtigkeit des sogenannten Ersten Angriffs. Fehler oder Versäumnisse in dieser Phase sind nur schwer, wenn nicht niemals, auszubessern. Junge Kollegen, die zum ersten Mal zu einem Gewaltverbrechen eingesetzt werden, werden mit dieser Situation zwangsläufig nur schwer zurechtkommen. Unter Umständen sehen sie zum ersten Mal in ihrem Leben einen menschlichen Leichnam.

Dieses Defizit abzubauen, ist ein wesentliches Ziel dieses Bandes. Der Autor ist sich sehr wohl bewusst, dass Bilder die Realität nicht ersetzen können, sie können aber helfen, sich auf diese Anblicke mental einzustellen.

 

 

I. Abwehrverletzungen

 

Als Abwehrverletzungen bezeichnet man Verletzungen, die bei der Abwehr eines Angriffs entstehen. Sie sind beim Opfer vorwiegend an den Händen oder Unterarmen, seltener an den Beinen zu finden. Beim Täter sind sie vorwiegend im Gesicht oder im Halsbereich lokalisiert.

Man unterscheidet aktive und passive Abwehrverletzungen:

Aktive Abwehrverletzungen entstehen z. B. bei Einwirkung von scharfer Gewalt in der Handfläche, wenn ins Messer gegriffen wurde.

Passive Abwehrverletzungen, z. B. an den Handrücken oder den Unterarmen, wenn die Hände oder Unterarme schützend vor Hals und Gesicht gehalten wurden.

(Siehe auch: Kompendium der Kriminalistik)

Aus der Art und der Platzierung kann auf die verwendete Tatwaffe, unter Umständen auch auf den Täter geschlossen werden. (Größe und Händigkeit des Täters)

Es ist immer an Spurenüberkreuzung zu denken, da die Möglichkeit einer Verletzung des Täters nicht auszuschließen ist.

Abwehrverletzung im Bereich des Daumens

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Beachtung der Schnitttiefe und Schnittlänge als Hinweis auf die Tatwaffe(l.)Untersuchung der Schnittwunde aus Spuren des Abriebs (Schmutz und/oder Klingenmaterial des Schneidwerkzeuges)

Die genaue Beurteilung der Wundränder und des beginnenden Heilungsprozesses erlaubt unter Umständen eine Einschätzung des Tatzeitpunktes.

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Abwehrverletzung der linken Hand

Es sollte die Möglichkeit einer Verletzung des Täters beachtet werden. Eine Spurenüberkreuzung wäre zu erwarten.

→ Sicherer Anwesenheitsbeweis

 

Blutende Abwehrverletzungen hinterlassen mit höchster Wahrscheinlichkeit Spuren am Täter!

→ Untersuchung der Kleidung bei einem möglichen Tatverdächtigen

→ Blutspuren sind auch bei noch so gründlicher Reinigung feststellbar.

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Abwehrverletzung am rechten Unterarm

Großflächige Abwehrverletzung an einem Unterarm

→ Rückschlüsse auf die Tatintensität

→ Das Freilegen des Muskelstranges ist Ergebnis der Obduktion.

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Geringfügige Abwehrverletzung

Geringfügige Abwehrverletzung mit strafrechtlicher Relevanz

→ Qualifizierung einer einfachen Körperverletzung zur gefährlichen Körperverletzung (Benutzung einer Waffe)

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Abwehr von Schlägen

Typische Abwehrverletzungen bei Schlägen.

→ Eventuell Qualifizierung zur gefährlichen Körperverletzung durch Benutzung einer Waffe

→ An Kindesmisshandlung denken

 

II. Anfahrverletzungen

 

Anfahrverletzungen sind in Form und Anordnung meist typisch beschaffene, auf Fahrzeugteile und damit meist auch auf Fahrzeugtyp hinweisende Verletzungen. (geformte Unterblutungen, Abschürfungen, Taschenbildungen und/oder Knochenbrüche)

(Siehe auch: Kompendium der Kriminalistik)

Anfahrverletzungen erlauben in den meisten Fällen Aussagen über die Anfahrrichtung, in seltenen Fällen auch über die Anfahrgeschwindigkeit.

→ Untersuchung des weiträumigen Ereignisortes nach Fahrzeugspuren!

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Knochenbruch als Anfahrverletzung

Typische Knochenverletzung nach Anfahren von rechts, mögliches Spurenaufkommen des verursachenden Fahrzeugs auf den entsprechenden Hautpartien

Typische keilförmige Absplitterung entgegengesetzt der Krafteinwirkung

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Anfahrverletzung am Unterschenkel            Anfahrverletzung mit deutlich erkenn-baren Abgrenzungen

→ Hinweise auf Verursacher

Spurensicherung von Spuren des

Verursachers (mikroskopische

Absplitterungen, Verschmutzungen,

die auf die Herkunft schließen lassen)      

 

 

 

 

III. Bindehautblutungen

 

Als Bindehautblutung bezeichnet man eine punktförmige Blutung in den Augenbindehäuten (Konjungtiven).

Sie entsteht durch Blutdruckerhöhung während des Krampfstadiums beim Erstickungsvorgang.

Bindehautblutungen gehören zu den allgemeinen Zeichen des Erstickens, sind jedoch nicht spezifisch dafür.

(Siehe auch: Kompendium der Kriminalistik)

Sind sie aber nachweisbar, liegt immer ein Erstickungsvorgang und/oder eine Blutdruckerhöhung vor (Erhängen, Erdrosseln, Erwürgen).

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Bindehautblutung am Außenlid

Nicht leicht zu erkennen!

→ Sorgfältige Leichenschau

 

Nicht in jedem Fall liegen andere Anhaltspunkte, als Strang- oder Würgemale, auf eine mögliche Straftat vor. Petechien, wie Bindehautblutungen ebenfalls genannt werden, sind immer ein wichtiger Hinweis.

 

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Bindehautblutung

Schnell zu übersehen und durchaus mit sogenannten Altersflecken verwechselbar

→ Exakte Leichenschau

 

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Bindehautblutung am Innenlid

Bindehautblutungen sind am Außenlid nicht in jedem Fall zu erkennen, sehr wohl aber am Innenlid.

Es ist deshalb unerlässlich, den Mut zur Betrachtung des Innenlides aufzubringen!

 

Gerade junge Kriminalisten sind im Umgang mit dem menschlichen Leichnam verständlicherweise mit Barrieren behaftet.

Eine einfühlsame und schonende Einarbeitung ist deshalb unerlässlich. Erfolgt die Einarbeitung oberflächlich, ist unter Umständen das Nichterkennen einer strafbaren Handlung die zwingende Folge.

 

 

Weitere Beispiele von Bindehautblutungen

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Wie unschwer zu erkennen, sind die Befunde eindeutig, man muss sie lediglich finden und entsprechend werten!

 

IV. Bissspuren

 

Bissspuren sind von Zähnen verursachte Spuren, auch Zahnspuren oder Bissmarken genannt.

An Lebensmitteln oder anderen Gegenständen mit Entfernung von Substanz (Abbiss) oder ohne Abtrennung (Einbiss).

Sie lassen Rückschlüsse auf Form und Stellung der verursachenden Zähne zu, individuelle Schartenspuren sind möglich.

Menschliche Zähne verursachen lineare und punktförmige Unterblutungen oder beim Abgleiten Schürfspuren.

Tierbisse sind in der Regel durch Zerfleischungen gekennzeichnet und hinterlassen ausgeprägte Spuren der Reißzähne (Raubtiere), bei Nagetieren paarweise angeordnete Zahnspuren.

(Siehe auch: Kompendium der Kriminalistik)

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Bissspur infolge eines Schlages

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Bissspur nach Schlagwirkung, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ante mortem entstanden ist.

→ Blutungen sind vitale Zeichen!

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Das Vorliegen einer derartigen Bissspur mit Hämatombildung beweist in jedem Fall eine Kindesmisshandlung.

Nicht selten wird versucht, derartige Verletzungen mit „übertriebenen“ Liebkosungen zu kaschieren. Deshalb ist auf weitere Verletzungen, auch älterer Natur, dringend zu achten und ggf. ein Arzt zu konsultieren (Röntgenaufnahmen).

Deutlich erkennbare Bissmarken, die unter günstigen Umständen einem Individuum zugeordnet werden können.

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Bissspur am linken Unterschenkel eines Kindes

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Selbstbeibringung dieser Bissverletzung ist auszuschließen

→ Kindesmisshandlung

Nicht selten wird versucht, derartige Verletzungen mit „übertriebenen“ Liebkosungen zu kaschieren. Deshalb ist auf weitere Verletzungen, auch älterer Natur, dringend zu achten und ggf. ein Arzt zu konsultieren (Röntgenaufnahmen).

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Deutlich erkennbare Bissmarken, die unter günstigen Umständen einem Individuum zugeordnet werden können.

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V. Blitzschlag als unnatürlicher Tod

 

Blitzschlagverletzungen treten im Wesentlichen in vier Formen auf:

I)      direkter Blitzschlag durch das Opfer hindurch,

II)      Seitenschlag, Übertragung des Blitzschlags von dem getroffenen Opfer auf eine daneben stehende Person,

III)      Blitzabschlag; der Blitz schlägt am Boden ein, wird von dem Opfer an einem Fuß aufgenommen und durch die untere Körperhälfte schließlich über den anderen Fuß aus dem Körper ausgeleitet,

IV)      Überschlag; der Strom fließt außerhalb des Körpers, allerdings kommt es durch Verdampfung von oberflächlich gelegener Flüssigkeit zu einem Verpuffungseffekt.

(Siehe auch: Kompendium der Kriminalistik)

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Blitzmarke (Austritt)

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Auffällige Tätowierungen als Mittel der Identifizierung

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Temperaturwirkung des Blitzes auf Bekleidung

Deutlich erkennbare Versengungen infolge hoher Blitztemperatur

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Blitzeintritt

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Nicht immer eindeutig zu erkennen und leicht mit anderen Unregelmäßigkeiten wie Leberflecke oder alten Brandverletzungen zu verwechseln

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Blitzfigur bei einem Überlebenden

Deutlich erkennbare Hautverletzungen, die bis in tiefere Hautschichten nachweisbar sind.

 

VI. Blutspuren

 

Blutspuren haben eine enge Verbindung zu bedeutenden Straftaten, da sie bei Delikten mit mehr oder weniger intensiver Begehensweise auftreten.

Blutspuren erlauben Beurteilungen und Aussagen direkt am Fundort. Dazu gehören Alters- und Mengenbestimmung und besonders die Formbestimmung. Die Formen der Blutspuren geben Hinweise zum Tathergang, z. B. ob sich der Spurenverursacher bzw. ein spurenverursachender Gegenstand bewegte, in welche Richtung eine Bewegung stattfand, mit welcher Geschwindigkeit dies erfolgte.

Die Beantwortung der Frage, ob es sich um menschliches oder tierisches Blut handelt, kann mit dem Ouchterlony-Test eindeutig geklärt werden.

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Bluttropfenformen nach Höhe und Auftreffwinkel

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Tropfspurformen aus unterschiedlicher Höhe und Fallhöhen

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Blutspuren am Opfer

1= Ausbildung von Totenflecken → Bestimmung des Todeszeitpunkte

2= Abrinnspur, vermutlich Nasensekret

3= Es ist wichtig festzustellen, ob es Blut aus der Nase ist (Vermischung mit Nasensekret) oder eine andere Herkunft nahe legt.

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Schuh als Spurenträger

1= Sorgfältiges Abpräparieren

2= Qualitative und quantitative Bestimmung der Fremdkörper zur Feststellung der Aufenthaltsorte

3= In dieser Konstellation sind in näherer Umgebung Fußabdruckspuren zu suchen und zu sichern!

 

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Blutspuren und Spurenträger

Hier ist die Möglichkeit von Vorproben gegeben (da genügend Spurenmaterial vorhanden). Die wichtigsten Vorproben auf Blut sind:

Benzidinvorprobe (greift Blutspur an) – Die Vorprobe ist außerordentlich empfindlich (Verdünnung von 1 : 500 000 wird noch angezeigt und ist spezifisch für Blut).