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SEX
IM ALTEN
ROM

Historischer Erotik-Roman
von Rhino Valentino

TEIL IV

Das Signum
der roten Laterne

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Die Teile 4-6 dieser Serie sind als einzelne eBooks erschienen. Sie sind auch als eBook-Sammelband erhältlich (ISBN 978-3-86441-020-8).

Originalausgabe

Erste Auflage September 2012

ISBN 978-3-86441-017-8

SEX IM ALTEN ROM

# 4: Das Signum der roten Laterne

Vierter Teil des historischen Erotik-Romans „Sex im alten Rom“ vom Schriftsteller des Lasters und der Leidenschaft: Rhino Valentino.

Die reiche Kaufmannsgattin Laetitia hat auf dem Sklavenmarkt des Forum Romanum zwei Männer und eine Frau erworben: den großen, kräftigen Schwarzen Obinna, den hübschen Gallier Dumnorix und die wunderschöne blonde Germanin Afra. Sie will die drei Sklaven nicht nur als exotische Bereicherung ihrer wollüstigen Nächte besitzen, sondern auch als edle Huren vermarkten. Zu diesem Zweck pachtet sie am Ufer des Tibers ein ehemaliges Bootshaus, um aus ihm ein Bordell zu machen.

Die Arbeit als Prostituierte ist für die Sklaven anstrengend und demütigend, zumal ihre Herrin ihnen höchste Leistung abfordert. Die Lage spitzt sich zu, als Laetitia einen neuen Kunden gewinnt, der die Sklavenhuren für eine ausschweifende Liebesnacht mietet. Es handelt sich um den schrecklichen und perversen Kaeso Aurelius.

Obinna, Dumnorix, Afra und auch der anmutigen Griechin Aikaterine wird bald klar, dass nur eine Flucht ihr Leben retten kann. Sie beschließen, das Risiko zu wagen. Doch dann kommt alles anders als geplant…

Ihr gefährliches Leben führt die Sklaven Obinna, Dumnorix, Afra und Aikaterine durch die turbulente Zeit des alten Roms zur Zeit der Herrschaft Julius Cäsars. Sexuelle Skandale und die sehnsüchtige Hoffnung auf Freiheit bewegen die Helden der spannenden Story.

Neben intensiven Schilderungen verschiedenster Erotik-Szenen enthält diese Geschichte eine kräftige Brise Humor. Sie belebt augenzwinkernd das Genre der Erotik-Parodie… In einer geschliffenen, messerscharfen Sprache entführt Sie der Autor Rhino Valentino in die schamlose, dekadente Welt des alten Roms!

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INHALT

SEX IM ALTEN ROM

TEIL IV Das Signum der roten Laterne

Kapitel 13: KÄUFLICHES FLEISCH

Kapitel 14: DER WILLE ZUR MACHT

Kapitel 15: DAS SIGNUM DER ROTEN LATERNE

Kapitel 16: BRISANTE PLÄNE

GESAMTVERZEICHNIS der lieferbaren Titel

Kapitel 13: KÄUFLICHES FLEISCH

Es roch scharf nach öligem Schweiß.

Obinnas Muskeln zuckten, als er immer wieder zustieß. Sein Becken sank auf und nieder, in ruhigen, kräftigen Bewegungen. Seine Hinterbacken zitterten beim Stoßen.

Die Frau, der er zu Diensten war, mochte wohl Ende zwanzig sein. Sie war etwas füllig, besonders um die Hüfte herum, jedoch auf eine niedliche, sehr feminine Art attraktiv. Ihr Fleisch war rundlich weich und duftete nach teuren Bade-Essenzen.

„Stoß mich hinauf in die Berge der Lust!“ stieß sie hervor. Heißer Atem zischte zwischen ihren kleinen weißen Zähnen hervor, die die meiste Zeit über fest zusammengebissen waren.

Obinna schwieg und schwang weiter seinen Unterleib, gefühlvoll und aufmerksam, als wäre ihr Körper eine Leinwand, die es mit forschen und zugleich zarten Pinselstrichen zu bearbeiten galt. Schweißperlen rannen seine hübsch pigmentierte, dunkle Haut hinab. Einige fielen auf seine Liebespartnerin, andere tropften auf die kostbaren weichen Kissen der Liege.

Ihr Atem ging zunehmend schneller, als stiege sie tatsächlich in einem raschen Tempo einen Berghang hinauf. Ihr Kopf ruckelte hin und her. Mit geschlossenen Augen genoss sie die talentierte Begattung durch den großen, starken Nubier. Sie tastete nach seinem Po. Seine Backen fühlten sich sehr stramm und fest an, unverwundbar und unempfindlich. Hemmungslos kniff sie zu und grub ihre kleinen, weichen Hände in seine muskulösen Gesäßhügel. Sie spürte unter ihren Fingerkuppen seinen Schweiß, der feuchte Tribut seiner ausdauernden Leistung.

„Stoß mich härter!“ befahl sie. „Na los, schwarzer Hengst! Besorg es mir!“

Sein enormer Brustkasten pumpte, mal größer, mal kleiner werdend, im Takt seines schnellen Atems. Tief in ihm dröhnte ein dumpfer, tiefer Basston des Atmens. Obinna wusste um seine hohen Qualitäten als Bock. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Frau ihren Höhepunkt erklimmen würde. Allerdings hatte sie bis jetzt schon ungewöhnlich lange gebraucht, um richtig Fahrt aufzunehmen. Beherrschte sie etwa die Kunst, ihre sexuellen Höhepunkte hinauszuzögern und auszudehnen? Dann würde sie zweifellos reichlich viel Genuss herausschinden als Gegenleistung für den Preis, den sie für die Begattung bezahlt hatte.

„Jetzt das Gedicht!“ befahl sie. „Sag es! Sprich die Verse der Liebe und des Verlangens, wie sie eine kobernde Mannshure spricht!“

Obinna nickte. Ohne im Stoßen innezuhalten, sprach er in fast makellosem Römisch die Verse des Lasters:

„Frau, oh Frau, du Götterwesen,

So komme doch und leb´ die Lust!

Deine Spalte soll genesen

Von Kummer, Trockenheit und Frust!

Feucht, oh feucht, so sollst du werden,

Schreien sollst du voll Begier!

Ein Gefühl fast wie das Sterben –

Nur wenig Mensch, viel mehr noch Tier!“

Endlich schien sie soweit zu sein. Sie wurde steifer in ihren Bewegungen, schmiegte sich nicht mehr an ihn wie heißes Wachs, sondern begann unkontrolliert am ganzen Leib zu zittern. Er umfasste sie mit Schenkeln und Händen fester, da er sich dem nahen Ziel sicher zu werden begann und sie streng dorthin führen wollte. Gleich würde sie explodieren. Wie viele andere vor ihr, würde sie schamlos und laut ihre Lust herausschreien. Weit weg von der Etikette ihres edlen Wohnhauses und den braven Gepflogenheiten des Ehebettes, würde ihr nicht der Sinn nach Vornehmheit und Zurückhaltung stehen. Hier war sie mehr Schwein als Mensch! Eine brünstige, sich in Schweiß und Sperma suhlende, männerverschlingende Sau der Fleischestriebe.

„Du Mistkerl!“ schrie sie jetzt, heiser und mit kieksender Stimme. Sie trommelte mit den Fäusten gegen seine Brust. Es hallte dumpf. Warme Schweißperlen spritzten nach allen Seiten weg. Die Luft schien zu dampfen und nach Moschus zu riechen. Sie gebärdete sich, als wäre er kein Lustbereiter, sondern ein Übeltäter! Sie war es doch, eine dieser wohlhabenden Damen von tadellosem Ruf, die sich im ersten und einzigen Männerbordell Roms bespringen ließ! Wahrscheinlich ohne das Wissen ihres Ehemannes. Das Bewusstsein der frechen Treuelosigkeit ihrer Tat war es, das ihr selbst jetzt, im Taumel der Sinnesfreuden, in die Quere kam. Weshalb sie affektiert die Schuld an der Bespringung ihrem Bockpartner zuwies, um ihr Gewissen zu entlasten.

Schmatzend fuhr sein praller Schwengel in ihre heißnasse Lustgrotte. Das Liebessekret nässte ihre Schenkel. Es wurde nun so glitschig, dass bei jedem Bockstoß ein Klatschen ertönte. Als spränge jemand in eine Regenpfütze.

Die Frau biss zu und schnappte nach seinem Unterarm. Während goldene Wellen der reinen Freude sie durchströmten, grub sie ihre Zähne wie von Sinnen in das dunkle Fleisch Obinnas. Sie sog den Geruch des Schwarzen in sich auf und schmeckte seinen Schweiß auf ihrer Zunge. Wäre sie eine Dämonin, sie hätte ihn bei lebendigem Leibe aufgefressen.

Völlig konfus von dem aufgebrandeten Sturm ihres Höhepunktes, ließ sie sich sodann auf den allmählich schwächer werdenden Lustwellen treiben und sank schließlich in sich zusammen. Unendlich erleichtert und überaus erfüllt mit Zufriedenheit lag sie auf den Kissen der Liege.

Die dicke, lange Männerschlange fuhr bedächtig und steif aus der geröteten Höhle, in der sie so ausgiebig getobt hatte. Diese wurde daraufhin langsam enger, bis sie sich wieder zu einem Schlitz verringert hatte. Die Frau kniff die Schenkel zusammen, kaum dass der Schwarze seinen schweren Riemen aus ihr gezogen hatte, als würde sie sich plötzlich an so etwas wie Scham erinnern. Jetzt erst, wo die wilde Schlacht geschlagen und der verbotene Ehebruch vollzogen war!

Obinna wartete ab, ob seine Kundin nach dem Akt Liebkosungen erwartete. Dem war anscheinend nicht so, denn als er zärtlich nach ihren Brüsten tastete, schob sie seine Hände beiseite. Er stand auf. Sein Riemen war nicht mehr ganz steif. Glänzende Fäden herausgetretenen Schwengelschleims klebten daran. Das meiste des Saftes hatte er auf ihre Brüste und ihren Bauch gespritzt, wo er bald trocknen würde zu einer milchigen Kruste, wenn er nicht bald abgewaschen wurde.

„Seid ihr zufrieden, Herrin?“ wollte er leise wissen.

Sie schwieg einen langen Moment. Dann nickte sie, kaum merklich. „Du bist ein außergewöhnlicher Mannsbock“, stellte sie fest. „Was meine Freundinnen über dich erzählten, ist wahr. Mehr als wahr.“

„Dann erlaubt ihr, dass ich mich jetzt zurückziehe?“ fragte er.

„Ja.“

„Ihr könnt euch waschen in dem Nebengemach“, sagte er. „Da steht ein Zuber mit allem, was nötig ist.“

„Gut.“ Sie machte noch keine Anstalten, sich zu erheben, lag einfach nur da. Ermattet, erschöpft.

Obinna zog sich zurück. Wieder hatte er erfolgreich eine Kundin beglückt.

„Hast du sie zur Zufriedenheit bestiegen?“ forschte Laetitia.

Obinna nickte. Er stand nackt vor ihr, war frisch gewaschen und roch nach Palmöl.

Sie ging zu ihm hin und sah ihn streng an. Er senkte den Blick, fühlte sich ihr schutzlos ausgeliefert. Sie trug eine schwarze, glänzende Seidentunika und hochgeschnürte Sandalen aus schwarzgefärbtem Ziegenleder. Silberner Schmuck bildete einen harten, kalten Kontrast zu der Schwärze ihrer Kleidung.

Laetitia lächelte. Nicht warmherzig oder freundlich, eher höflich und geschäftsmäßig. „Sie war überaus zufrieden, als sie ging“, bestätigte sie ihm. „Sie sah ganz danach aus, und sagte es sogar. Kein Mannsbock in ihrem Leben, schon gar nicht ihr Ehegatte, hat es ihr jemals auch nur annähernd so gut besorgt wie du!“