Mörderisches Emden

Ostfrieslandkrimi

Ele Wolff


ISBN: 978-3-95573-446-6
1. Auflage 2016, Bremen (Germany)
Klarant Verlag. © 2016 Klarant GmbH, 28355 Bremen, www.klarant.de

Titelbild: Unter Verwendung eines Bildes von pixabay.com.

Sämtliche Figuren, Firmen und Ereignisse dieses Romans sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit echten Personen, lebend oder tot, ist rein zufällig und von der Autorin nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf - auch auszugsweise - nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Inhalt

1. Kapitel

Mildes Sonnenlicht fiel durch die Sprossenfenster des alten Hauses. Henriette Honig vernahm das Gemurmel der Touristen, die der Stadtführerin auf ihrem Rundgang durch die Altstadt von Leer folgten. Sie saß mit verschränkten Armen auf ihrem Bürostuhl und ließ den Blick durch den Raum schweifen. Jantje hatte recht, die Wände hatten im Laufe der Jahre die Farbe eines grauen Wischtuchs angenommen. Jetzt galt es, Abhilfe zu schaffen. Ein Neuanstrich der Wände setzte allerdings voraus, dass alle Schränke und Regale entrümpelt und der gesamte Inhalt gesichtet werden mussten.

Missmutig sah die Privatdetektivin zu dem alten Aktenschrank ihres Vaters. Dort hatte er liebevoll und ordentlich alle Unterlagen seines Berufslebens aufbewahrt. Es würde lange dauern, bis sie alles durchgesehen hatte. Oder sollte sie einfach alles ungesehen vernichten? Seinen letzten Fall hatte ihr Vater sicherlich schon vor fünfundzwanzig Jahren gelöst.

Henriette zog ihre Schreibtischschublade auf und wühlte unschlüssig darin herum. »Was suche ich eigentlich?«, murmelte sie und schob die Lade mit einem Ruck wieder zu.

Sie musste sich eingestehen, dass sie sich ein bisschen fürchtete, den Schrank ihres Vaters aufzuräumen. Er war seit über zwanzig Jahren tot und noch immer vermisste sie ihn sehr. Er war es, der ihr alles beigebracht hatte, was man für den Beruf des Detektivs benötigte.

Sei nicht kindisch, Henriette, schimpfte sie mit sich selbst und öffnete die Tür des Büroschrankes. Es roch nach Staub und feuchtem Papier. Langsam ging sie in die Knie und nahm eine Akte heraus.

»Tantchen, was machst du da?« Ihre Nichte Jantje stand in der Tür.

Froh über die Unterbrechung drehte sich Henriette um. »Wenn die Wände wieder hell werden sollen, dann muss ich da ran.«

»Was ist denn da drin?«, fragte die junge Frau erstaunt. Obwohl sie schon einige Zeit Mitarbeiterin ihrer Tante in der Detektei Honig und Partner war, hatte sie sich nie für den Inhalt des alten Schranks interessiert.

»Das sind die Akten deines Großvaters. Damals gab es ja noch keinen Computer und alles musste auf Papier festgehalten werden.« Henriette kniete immer noch vor dem Schrank.

Die junge Frau setzte sich neben ihre Tante. »Willst du alles wegwerfen?«

Die Detektivin zuckte mit den Schultern. »Muss ich ja wohl. Für was sollte ich das aufheben? Die Fälle sind alle abgeschlossen. Also weg damit.«

Beherzt griff sie in den Schrank und zog eine weitere Akte heraus. Gregor Honig hatte augenscheinlich für jedes Jahr eine neue Farbe für seine Ordner gewählt. So lagen mehrere gleichfarbige Stapel aufeinander. Erst zögerlich, dann routiniert griffen die beiden Frauen sich die Papiere und warfen sie in den Müllsack, den Jantje in den Papierkorb getan hatte.

»Das ist aber eine Menge«, stöhnte Jantje und schob sich eine verschwitzte Haarsträhne aus dem Gesicht.

»Es ist ja auch das Ergebnis einer jahrzehntelangen Arbeit.« Henriette hatte sich auf einen Stuhl gesetzt. Das lange Knien war ihr zu anstrengend. »Reich mir einfach die Akten nacheinander raus und ich werfe sie in den Papierkorb.«

»Mach ich.«

»Was meinst du, wie viele Säcke wir brauchen?«

Jantje zuckte mit den Schultern. »Bestimmt vier oder fünf. Das nimmt ja gar kein Ende.« Sie griff sich zwei Ordner auf einmal und reichte sie ihrer Tante.

»Und was ist das?« Jantje hielt einen blauen Ordner in den Händen. Auf dem vorderen Deckel war ein Blatt Papier aufgeklebt. Handschriftlich war nur das Wort »Ungelöst« darauf verzeichnet.

Neugierig nahm Henriette die Unterlagen in die Hand und las den Schriftzug. Sie erkannte sofort die Schrift ihres Vaters. »Wahrscheinlich hat er den Fall nie abschließen können.«

»Guck doch mal rein«, forderte Jantje ihre Tante auf. »Was wird das wohl für ein Fall sein? Vielleicht hat er ja noch ein paar Anmerkungen reingeschrieben, warum er ihn nicht lösen konnte.«

Henriette nickte, öffnete den Ordner und begann zu lesen. »Oh mein Gott.«

Die junge Frau sah sofort, dass irgendetwas in den Papieren stand, was Henriette total erschütterte. »Was ist denn?«

Die Detektivin ließ den Ordner sinken. »Jetzt fällt es mir wieder ein. Es geht um ein vermisstes Mädchen. Hilke war meine beste Freundin und von heute auf morgen verschwunden. Ihre Familie hatte meinen Vater beauftragt, ihre Tochter zu suchen.«

Jantje hatte sich über Henriettes Schultern gebeugt und versuchte, etwas zu lesen. »Wie lange ist das her?«

Henriette Honig ließ den Ordner sinken. »Das ist jetzt vierzig Jahre her.« Sie schwieg eine Weile. »Eines Tages war Hilke spurlos verschwunden. Bis heute weiß niemand, was mit ihr geschehen ist.«

 

***

 

»Wissen Sie, Frau Honig, ich habe lange überlegt, ob ich etwas unternehmen soll. Aber jetzt reicht es mir.« Constanze de Vries klopfte dezent auf den Tisch. »Ich lasse mich doch nicht an der Nase herumführen.«

Henriette hatte große Mühe, ihrem Gegenüber zu folgen. Immer wieder glitten ihre Gedanken ab. Die unvermittelte Konfrontation mit der Vergangenheit hatte sie doch mehr aus dem Konzept gebracht, als sie sich eingestehen wollte. Aber sie durfte sich jetzt nicht ablenken lassen. »Da kann ich Ihnen nur beipflichten, Frau de Vries, irgendwann muss man einschreiten.«

Die beiden Frauen saßen im Altstadtcafé in der Rathausstraße in der ostfriesischen Kleinstadt Leer beim Tee. Die Detektivin musste für die erste Besprechung mit ihrer Klientin diesen Ort wählen, da in ihrem Büro das reinste Chaos herrschte. Herumstehende Möbel, Farbeimer und andere Arbeitsmaterialien der Maler machten es unmöglich, dort Besuch zu empfangen.

»Erzählen Sie mir einfach von Anfang an, was sich zugetragen hat«, bat Henriette.

»Wo soll ich anfangen?« Frau de Vries sah etwas ratlos auf ihre sehr gepflegten Fingernägel.

»Seit wann gibt es Ihre Firma Conny Moden?«

»Seit fast fünfundzwanzig Jahren. Nach meinem Studium in dem Fach Textildesign habe ich mich sofort selbstständig gemacht. Sie wissen ja sicher, was das heißt. Selbst und ständig.« Sie lachte kurz. »Die Mühe hat sich gelohnt. Ich habe fünfzig Mitarbeiter und die Gebäude und das Grundstück der Firma in Emden sind bezahlt und gehören mir. Die Firma läuft gut. Ich bin vernetzt mit allen maßgeblichen Händlern in aller Welt. Also, wie gesagt, es könnte nicht besser sein.«

»Dann sind Sie ja sehr erfolgreich.«

Frau de Vries nickte. »Da sagen Sie was Richtiges. Aber auch in unserer Branche hat man als Frau sehr zu kämpfen. Doch bis jetzt läuft es super.« Mit ihrem gekrümmten Zeigefinger klopfte sie leicht auf den Holztisch. »Jetzt möchte ich zu dem Punkt kommen, weshalb ich Sie um ein Gespräch gebeten habe. In meiner Firma stiehlt jemand meine Entwürfe.«

Die Detektivin nahm einen Schluck ihres Ostfriesentees. »Wie muss ich mir das vorstellen? Ich meine, den Ablauf in Ihrer Firma?«

»Frau Honig, wenn Sie da genauen Einblick haben wollen oder müssen, würde ich vorschlagen, dass Sie sich das einmal vor Ort ansehen. Aber als kurze Information kann ich Ihnen sagen, dass wir eine Designerin und etliche Mitarbeiter in der Designabteilung im Haus haben. Sie arbeiten getrennt von allen übrigen Mitarbeitern in einem gesonderten Bereich.«

»Also wenn ich das richtig verstehe, entwerfen Sie die Kleidung und fertigen sie auch gleich an?« Henriette hatte sich nie Gedanken gemacht, wer sich die Stoffmuster oder die Schnittführung eines Rocks oder einer Bluse ausgedacht hatte, die sie sich, meist ohne viel nachzudenken, in einem der jeweiligen Geschäfte kaufte.

Frau de Vries schüttelte den Kopf. »Wir lassen außer Haus fertigen. Es ist uns aber wichtig, tragbare Mode in unserem eigenen Stil zu entwerfen. Außerdem haben wir noch Handtaschen in unserem Sortiment.«

»So weit habe ich das verstanden. Was genau ist jetzt passiert?«

»Wir fahren jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst zu Fachmessen, um unsere neueste Kollektion vorzustellen.« Das Gesicht der Modedesignerin verdunkelte sich. »Letzte Woche waren wir auf der Messe in Leipzig. Dort mussten wir feststellen, dass unsere Modelle in Form, Schnitt und Stoffauswahl bei anderen Modelabels angeboten wurden.«

»Verstehe ich das richtig, Ihre Modelle tauchten nicht nur bei einem Mitbewerber auf, sondern bei verschiedenen Firmen?«

»Das stimmt. Ich habe schon meinen Anwalt eingeschaltet, nachdem ich selbst in meiner Firma nachgeforscht habe. Die Befragung der Mitarbeiter hat natürlich nichts ergeben. Deshalb setze ich auf Sie.«

Die Detektivin hatte sich wie immer alle Fakten notiert. »Das ist natürlich ärgerlich für Sie und Ihre Firma. Ich bespreche das mit meiner Mitarbeiterin und wir melden uns dann bei Ihnen. Ich denke auch, es wird das Beste sein, wenn wir uns die Sache mal direkt in Ihrer Firma genauer anschauen.«

Die Unternehmerin aus Emden bedankte sich bei Henriette und verabschiedete sich bald darauf.

Es war warm an diesem Julitag. Die Straßen der Altstadt waren voller Menschen. Das diesjährige Treffen der Traditionsschiffe hatte begonnen. Henriette schlenderte zum Hafen und sah sich unzähligen Schiffen in allen Größen und Preislagen gegenüber. Die Schiffe lagen hintereinander an der Hafenmauer, sodass die Schiffseigner, die als Letzte gekommen waren, bei jedem Landgang über alle Boote, die zwischen dem eigenen Schiff und der Hafenkante lagen, herübersteigen mussten.

In jedem Jahr verbrachte Henriette viel Zeit am Freizeithafen in Leer und betrachtete die schwimmenden Einfamilienhäuser. Auf den Decks standen Tische und Stühle, Fahrräder lehnten an der Bordwand.

Heute aber hatte sie es eilig. Sie konnte es kaum abwarten, wieder in ihrem Wohnzimmer sitzend die Akte ihres Vaters durchzulesen. Damals als Fünfzehnjährige hatte sie nur als Freundin von Hilke deren Verschwinden verfolgt. Aber jetzt, als Erwachsene und Detektivin, konnte sie die Fakten und Umstände professionell einschätzen. Deshalb war sie wild entschlossen, sich alle Details noch einmal gründlich anzusehen und zu überprüfen. Auch wenn es ihrem Vater nicht gelungen war, das Rätsel zu lösen, sie wollte auf jeden Fall versuchen, eine Spur zu finden.

Sie hatte gerade die Haustür aufgeschlossen, als Jantje mit dem Fahrrad angefahren kam. Ihre Nichte winkte schon von Weitem. »Warte, Tantchen, ich stelle nur mein Fahrrad in den Schuppen. Ich will doch wissen, was in der Akte von Großvater steht.«

Kurze Zeit darauf saßen Tante und Nichte in Henriettes Küche und aßen frischen Apfelkuchen, den Edda gebacken hatte.

»Hol doch mal die Unterlagen«, nuschelte Jantje mit vollem Mund. »Ich bin so neugierig.«

»Warte.« Henriette lief ins Wohnzimmer und kam mit der blauen Akte zurück. »Ich habe gestern schon mal darin geblättert. Das hört sich alles sehr mysteriös an.« Sie setzte sich wieder. »Ich kann mich noch gut an Hilke erinnern. Sie war fröhlich und draufgängerisch. Sie konnte auch ganz schön frech sein. Ich glaube, das kam daher, weil ihre Eltern sehr streng und gar nicht liebevoll waren.« Sie sah nachdenklich aus dem Fenster. »Komisch, das ist mir früher nicht so aufgefallen, aber wenn ich heute an Hilkes Eltern denke, fällt mir auf, wie garstig die sein konnten.«

»Wohnen die Eltern noch hier in der Stadt?«

»Soviel ich mich erinnere, ist der Vater schon lange verstorben, aber Frau Reiners müsste noch in dem Haus in der Königsstraße wohnen.«

»Und wie lange wart ihr befreundet, Hilke und du?«

»Wir waren seit der Grundschule die besten Freundinnen. Es war komisch, als sie auf einmal weg war.«

Jantje schob sich noch ein Stück Kuchen auf ihren Teller. »Kannst du mir von Hilke und dir erzählen? Als ihr noch zur Schule gegangen seid?«

Henriette Honig lehnte sich zurück und schloss einen Moment die Augen.

 

1974

 

»Wir kommen zu spät«, rief Hilke und puffte ihre Freundin kräftig in die Rippen.

»Spinnst du?« Henriette tippte sich an die Stirn. »Das tut doch weh.«

»Hab dich doch nicht so«, lachte Hilke und zog ihre Freundin am Arm weiter.

Gerade noch rechtzeitig erreichten sie das Gymnasium. »Gott sei Dank«, keuchte Henriette. »Das hätte wieder Ärger gegeben.«

»Quatsch«, amüsierte sich Hilke. »Was hätte schon passieren können?«

»Du bist gut. Dein Vater ist schließlich so streng. Mit meinem kann ich das gut aushalten.«

Nach Schulschluss trödelten die beiden Freundinnen auf dem Heimweg herum.

»Ich hole dich später ab«, rief Henriette beim Abschied. Hilke wohnte direkt um die Ecke. »Wir machen dann unseren Gang über den Gallimarkt.« Den Besuch des Volksfestes, welches früher mal ein reiner Viehmarkt gewesen war, wollten sich die beiden Mädchen auf keinen Fall entgehen lassen.

Hilke winkte nur kurz und lief eilig nach Hause. Henriette befürchtete allerdings, dass Hilkes Eltern ihrer Tochter nicht erlauben würden, am helllichten Nachmittag das große Volksfest in Leer zu besuchen.

Henriette öffnete die Haustür ihres Elternhauses und schlich auf Zehenspitzen durch den Hausflur, um ihren Vater in seinem Büro im Erdgeschoss nicht zu stören. Auf der Treppe nahm sie zwei Stufen auf einmal und betrat mit hochrotem Kopf die elterliche Wohnung.

»Wo ist Edda?« Henriette sah sich nach ihrer Schwester um.

»Sie ist mit Hauke zum Gallimarkt gelaufen.« Elsbeth Honig gab eine Kelle Bohnensuppe in den Teller ihrer Tochter.

»Ich habe Hauke aber gesagt, er muss sie um fünf wieder hier abliefern. Schließlich ist Edda erst zwölf.«

Nach Erledigung ihrer Hausaufgaben rannte Henriette in die Kirchstraße. Hilke stand schon vor dem Haus und sah ihrem Nachbar Eldert, einem fünfundzwanzigjährigen jungen Mann, zu, wie er an seinem Motorrad herumschraubte.

Eldert Harms hatte sich gerade die Hände an einem Lappen abgeputzt und legte jetzt den Arm um Hilkes Schultern. Aber anstatt ihn abzuschütteln, lehnte sich Hilke an seine Schulter und schloss die Augen.

Henriette war dieser Anblick peinlich und sie verlangsamte ihre Schritte. Zum Glück erblickte Hilke ihre Freundin, kam auf sie zugerannt und zog sie Richtung Festplatz.

»Was will der Schmierdackel denn von dir?«, wunderte sich Henriette. »Der ist doch schon alt.«

»Er geht aber schon arbeiten und hat Geld.« Sie schnalzte mit der Zunge. »Du hast ja keine Ahnung.« Sie knöpfte ihre Jacke zu und lachte. »Komm, wir amüsieren uns jetzt ein bisschen.«

Trotz des kühlen Wetters hatten die jungen Mädchen Mühe, sich durch die Menschenmenge auf dem Festplatz zu drängen. Hilke schien einige der Schausteller zu kennen, denn sie grüßte sie mit fröhlichen Zurufen und Winken.

»Woher kennst du die alle?«, fragte Henriette verwundert.

Hilke lachte. »Vom letzten Jahr. Die sind doch nett, oder?«

Henriette antwortete nicht. Manchmal verstand sie ihre Freundin nicht, die keinerlei Berührungsängste hatte, besonders nicht beim männlichen Geschlecht.

Sie kauften sich eine große Portion Eis, setzten sich auf eine kleine Mauer und löffelten die kalte Süßigkeit. Mit Schaudern sah Henriette, wie Hilke ihren Löffel jedes Mal komplett im Mund herumdrehte, wobei das Metall an die Zähne schlug.

»Kannst du das nicht lassen? Das klingt ja eklig.« Henriette schüttelte sich.

»Wieso?«, antwortete Hilke undeutlich und vollendete die gerade begonnene Drehung.

»Weil du dir deine Zähne damit kaputt machst. Deshalb!«

Als es anfing, dunkel zu werden, hatte Henriette große Mühe, ihre Freundin davon zu überzeugen, dass sie jetzt nach Hause gehen müssten. Erst als sie ihrer Freundin versprach, mit ihr am nächsten Nachmittag noch einmal den Markt zu besuchen, willigte Hilke ein und beide gingen nach Hause.