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Von Bienen und Leitwölfen


Von Bienen und Leitwölfen

Strategien der Natur im Business nutzen
Haufe Sachbuch Wirtschaft, Band 243 1. Auflage 2008

von: Matthias Nöllke

4,49 €

Verlag: Haufe-Lexware
Format: EPUB, PDF
Veröffentl.: 03.09.2008
ISBN/EAN: 9783648006900
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 304

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Von der Natur lernen! Wie Sie diese Erkenntnisse auf die tägliche Arbeit übertragen und für Kommunikation und Führung nutzen können. Finden Sie sich selbst und andere in vielen Beispielen wieder. Unterhaltsam, humorvoll und informativ geschrieben.InhalteWie Tiere ihr Zusammen- und Überleben bewältigen und was wir daraus lernen können.Besser führen: wie sich Erfolgslösungen aus der Natur auf Führungssituationen übertragen lassen.Wie Sie Beispiele aus der Tierwelt bei der Kommunikation nutzen und Mitarbeiter, Kunden und Vorgesetzte leichter, sympathischer und effizienter überzeugen.
Von der Natur lernen! Wie Sie diese Erkenntnisse auf die tägliche Arbeit übertragen und für Kommunikation und Führung nutzen können. Finden Sie sich selbst und andere in vielen Beispielen wieder. Unterhaltsam, humorvoll und informativ geschrieben. INHALTE- Wie Tiere ihr Zusammen- und Überleben bewältigen und was wir daraus lernen können.- Besser führen: wie sich Erfolgslösungen aus der Natur auf Führungssituationen übertragen lassen.- Wie Sie Beispiele aus der Tierwelt bei der Kommunikation nutzen und Mitarbeiter, Kunden und Vorgesetzte leichter, sympathischer und effizienter überzeugen.
Vorwort Zum Geleit Einleitung  Leittiere Der König der Tiere - der fette faule LöweDer Leitwolf und sein Beta-MännchenOrang-Utans - der Ruf des sanften PaschasDer fürsorgliche GraudrosslingErfahrung führt - Management in der ElefantenherdeInitiatoren und Entscheider - wie Paviane einen Fluss überquerenDer König der Lüfte - der Adler Konkurrenz und KonflikteDer Hirsch und sein GeweihStreitschlichter in der AffenhordeGesträubtes Fell und tiefe Laute - so funktionieren DrohsignaleMachtkämpfe unter MeerschweinchenVerlierer sind gefährlich - die „umgeleitete Aggression"Affentaktik - warum nicht immer der Stärkste die Alphaposition erobertTupajas im DauerstressStressmanagement bei den ZebrasDie Faultier-Strategie - der Triumph der Trägheit Teamarbeit und KooperationDie wahre DelfinstrategieDer Fink und die Riesenschildkröte - das Erfolgsgeheimnis ungleicher PartnerWie die klugen Piranhas vorsorgenDie blutspendenden Vampire - wie du mir, so ich dirKooperation unter Beobachtung Organisation und Selbstorganisation Hackordnung im HühnerhofMitarbeiterorientierung bei den ZwergmungosVom Nutzen der trägen GraumulleDer zellige Schleimpilz - wie sich Amöben zu einem Superorganismus zusammenschließen Die wundersame Welt der Parasiten Werbung und Marketing Imagepflege - die Federn des PfausDie Schwänze der Rauchschwalben - warum letztlich Qualität zähltWarum Blumen duftenNetzkunst - so jagen SpinnenBalztänze für den KundenService-Orientierung beim PutzerfischDie wundersame Selbstvermehrung von Informationen - virales Marketing Tarnen und Täuschen Die besten Mimikry MethodenDer Kuckuck und die GeierschildkröteDie raffinierten GlühwürmchenTransparenz als Tarnung - so machen Quallen BeuteKleine Vögel, kleine LügenMantelpaviane und Truthähne - wie man den Boss austrickstDie Kunst zu bluffen - der Hammer des Heuschreckenkrebses Innovation und Wachstum Der Wagenheber-Effekt oder die kreativen AffenLaborratten in der „Effizienzfalle"Wie Bakterienkulturen wachsenSukzession - wie Pflanzen einen Lebensraum neu besiedelnDie Entwicklungsgeschichte der Seescheide EvolutionDie natürliche AusleseEs lebe die Vielfalt - die Erfindung der SexualitätDie Entstehung der ArtenWettlauf auf der Stelle - die „Red-Queen-Hypothese"Wie die Vögel fliegen lerntenEvo-Devo - oder wie wenig uns vom Fadenwurm trenntEvolutionäres Entscheidungsmanagement Schwarm-IntelligenzKleine Schritte, klare Ziele - der TermitenmanagerVerborgene Ordnung - das Geheimnis der hundertsten AmeiseDie Schwarm-Intelligenz der HeringeDie Weisheit des BienenstocksHeuschrecken - die „lebenden Teppiche des Teufels"Die Spur der Düfte - wie Ameisen ihre Straßen anlegen Epilog Über den Autor Literatur Verzeichnis der Themen Stichwortverzeichnis
"Wir Zweibeiner können ja manchmal nicht so ganz glauben, dass wir vom Affen abstammen könnten. Dabei vergleichen wir Menschen und ihr Verhalten doch recht häufig mit tierischen Artgenossen: da verhält sich ein Schweinehund zum Mäuse melken und benimmt sich wie ein Lackaffe, aber einem geschenkten Gaul guckt man ja nicht ins Maul. Damit wir nicht nur öde Vergleiche anstellen, sondern auch etwas von Elefant, Tiger und Co. lernen, hat sich Matthias Nöllke das Reich der Tiere genauer angeschaut und verblüffende Ähnlichkeiten in den Verhaltensweisen von Mensch und Tier entdeckt. Entstanden ist ein unterhaltsamer Ratgeber, der zeigt, wie unsere tierischen Freunde Probleme lösen, die im Alltag so auftreten. Löwen sind perfekt im Delegieren unliebsamer Arbeit, Delfine raffiniert im Eingehen strategischer Allianzen und Piranhas vorbildlich in Teamarbeit und Ressourcenmanagement. Da kann man sich schon mal etwas abgucken. Fazit: Von der Natur lernen und ihre Erfolgserlebnisse aufs Business übertragen."
Von der Natur lernen! Wie Sie diese Erkenntnisse auf die tägliche Arbeit übertragen und für Kommunikation und Führung nutzen können. Finden Sie sich selbst und andere in vielen Beispielen wieder. Unterhaltsam, humorvoll und informativ geschrieben.
Dr. Matthias Nöllke hat Kommunikationswissenschaften, Politik und Literaturwissenschaft studiert. Er ist seit vielen Jahren als Autor und Keynote-Speaker tätig, u.a. für den Bayerischen Rundfunk und für zahlreiche Unternehmen. Im Haufe Verlag sind von ihm über 20 erfolgreiche Ratgeber und Sachbücher erschienen.
In diesem ersten Kapitel stellen wir Ihnen einige Tiere vor, die unterschiedliche Aspekte von Führung verkörpern. Angefangen beim „König der Tiere", dem Löwen, über Wölfe, Elefanten, Wüstenvögel, Orang Utans und Paviane bis hin zum „König der Lüfte", dem Adler. Er lebt im Unterschied zu allen anderen Leittieren keineswegs in einem sozialen Verband, sondern ist ein ausgesprochener Einzelgänger. Dennoch gilt er für viele Führungskräfte als Leittier, und zwar als ihr ganz persönliches Leittier. Denn der Adler steht für Freiheit, Stärke und die besondere Fähigkeit, Übersicht mit Detailkenntnis zu verbinden. Der König der Tiere - der fette faule LöweThemen: Delegieren, Führungspersönlichkeit, Macht, DurchsetzungsfähigkeitSeit jeher ist er das Symbol für Macht, Führungsstärke und Souveränität: Der König der Tiere, der Löwe. Warum bloß? Ein männlicher Löwe schläft dann und wann länger als ein Faultier, nämlich bis zu zwanzig Stunden am Tag. Sein entspannter Lebenswandel beruht auf der konsequenten Anwendung von drei einfachen Erfolgsregeln:1. Tue möglichst wenig selbst.2. Lasse nur Profis für dich arbeiten.3. Wenn es darauf ankommt, zeige Stärke.Die hohe Kunst des SelbstmanagementsVor allem die dritte Regel unterscheidet den Löwen von anderen Geschöpfen im Tierreich, die einfach nur träge sind. Ja, die dritte Regel macht wohl den eigentlichen Kern seines Erfolgs aus. Faul sein allein genügt nicht. Aber wer wollte hier überhaupt von Faulheit sprechen? Reden wir lieber von Effizienz und der hohen Kunst des Selbstmanagements. Und damit sind wir bei Regel 1. Der Löwe ist ein Meister des schonenden Umgangs mit seinen Ressourcen. Denn er beherrscht die Kunst des Delegierens. Das Ergebnis würde alle Berater in Sachen Zeitmanagement begeistern: In seinem Time-Planner wären fast alle Stunden des Tages blau markiert für ausgedehnte Rekreationsphasen.Womit wir bei Regel 2 wären: Er verschwendet seine Zeit nicht mit Aufgaben, die andere Tiere für ihn weit kostengünstiger übernehmen können. Die Arbeitskraft eines majestätischen Löwenmännchens ist zu teuer, um sie mit Jagen, Futtersuche oder Kindererziehung zu vergeuden. Dafür steht kompetentes Fachpersonal zu Verfügung, die Löwenweibchen etwa. Sie kümmern sich um die Jagd. Und weil mehr Weibchen auch mehr Beute heimbringen, beschäftigt ein Löwenmännchen gleich mehrere Löwinnen in seinem Rudel, die im Team ohnehin besser jagen und gemeinsam auch größeres Wild zur Strecke bringen.Management by walking aroundWas aber tut nun ein männlicher Löwe? Er praktiziert eine Form des „Managements by walking around", lässt sich mal hier, mal dort blicken, um nachzuschauen, ob noch alles planmäßig läuft oder sein Eingreifen gefragt ist. So ist das nämlich beim erfolgreichen Delegieren. Ohne ergebnisorientierte Kontrolle geht es nicht. Und so lässt sich der männliche Löwe hinter einem Buschwerk nieder und überwacht zum Beispiel, wie seine Löwinnen mit der Verfolgung eines Zebrafohlens zurecht kommen. Dabei sollten Sie nicht glauben, dass sich der Löwe übertrieben oft einmischt: Gibt es Probleme, was häufig vorkommt, dann greift er ebenso wenig ein, wie sich der Vorstandsvorsitzende eines Großunternehmens bei einem firmenweiten Netzwerkabsturz einmischen würde. Die Lage ist ernst, aber Jagen ist Frauensache, wenigstens bei den Löwen, der einzigen Katzenart übrigens, die in der Gruppe auf Beutezug geht.Wenn Sie sich fragen, warum sich das majestätische Löwenmännchen nicht an der Jagd beteiligt, so lautet die Antwort: Es ist körperlich nicht dazu in der Lage. Für eine solche Aufgabe ist es zu langsam, denn es ist zu muskulös. Und so erbeutet das Männchen nur gelegentlich seine Mahlzeit selbst. Dabei legt es sich auf die Lauer und schlägt mit seinen gefährlichen Pranken zu.
Unterhaltsam, humorvoll und informativ

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