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In Extremsituationen gelassen bleiben

Stress kennt jeder, ob beruflich, privat, in der Partnerschaft oder im Verkehrsstau. Egal, in welcher Position man arbeitet und in welcher persönlichen Lebenssituation man sich befindet: dem Phänomen Stress kann sich keiner entziehen – er gehört zum Leben dazu. Aber es macht einen Unterschied, wie wir mit Stress umgehen: Ob wir uns überrennen und frustrieren lassen oder ob es uns gelingt, das eigene Stressverhalten zu hinterfragen und zu modifizieren.

Der renommierte Stress-Experte Louis Lewitan und der Topmanagement-Berater Markus Böhler geben uns nicht nur eine präzise wie differenzierte Beschreibung des Begriffs, sondern auch konkrete und erprobte Anregungen mit dem Ziel, das komplexe Thema Stress aus einer Vielzahl von Aspekten fundiert und unterhaltsam darzustellen.

Nicht zuletzt verweisen die Autoren auf die Heilkraft des Humors: Denn wer diese Gabe hat, hat Herzenswärme – und die Größe, auch über sich selbst zu lachen. Die Cartoons von Dirk Meissner leisten einen wunderbaren Beitrag dazu.

STRESSLESS bietet Stressbewältigung auf die kompetenteste und zugänglichste Art!

Louis Lewitan / Markus Böhler

Stressless

Das Abc für mehr Gelassenheit
in Job und Alltag

Mit Cartoons von Dirk Meissner

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Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek
Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der
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sind im Internet unter http://dnb.ddb.de abrufbar.



© 2017 Ariston Verlag in der Verlagsgruppe Random House GmbH,
Neumarkter Straße 28, 81673 München
Alle Rechte vorbehalten
Redaktion: Dr. Franziska Roosen, Dr. Matthias Reiss
Umschlaggestaltung: Nele Schütz Design, München
Satz: Vornehm Mediengestaltung GmbH, München

ISBN: 978-3-641-20422-8
V001

Inhalt

Vorwort

Aktionismus und Hektik

Alphatiere

Angst

Arbeitsplatzverlust oder »You are fired!«

Ärger und Aggressionen

Authentizität

Blinde Flecken und Achillesferse

Burn-out

Change und Wandel

Coaching

Disruption

Emotionales Analphabetentum

Erfolg und Misserfolg

Erreichbarkeit

Familienunternehmen, Streit und Zwist

Feedback und ­Mitarbeitergespräche

Fehler und Fehlerkultur

Flow

Fortbildung und Training

Frauenquote und Männer­domäne

Freizeitstress und Eigenzeit

Frust und Frustrationstoleranz

Fünfzig plus

Gelassenheit

Gesunder Egoismus

Handy und Cell-Kern

Humankapital und Gesundheitsmanagement

Humor

Intuition

Joggen

Körper und Psyche

Kollegialität und Solidarität

Kompetenz und Inkompetenz

Komplexität

Konkurrenz

Kreativität

Kündigung

Leadership

Leistung

Macht, Hausmacht und ­Ohnmacht

Managementsprache

Management, Stress- und Selbstmanagement

Meetings

Mikromanagement

Mobbing

Motivation und Demotivation

Multitasking

Müßiggang

Mussturbation

Narzissten und Neurosen

Neinsagen und Abgrenzung

Nine to five

Opportunismus

Pendler

Perfektionismus

Planungs- und Kontrollstress

Präsentationen

Querdenker

Ratgeber und Ratnehmer

Reputation und Reputations­management

Selbstdisziplin

Selbstreflexion

Sexkiller Job

Souveränität

Stress

Stresskosten

Suchtverhalten

Teams

Termine und Deadlines

Typ A-Manager

Up or out

Urlaubskrankheit

Versager und Nieten

Vertrauen, Selbstvertrauen und Misstrauen

Vorstellungsgespräche

Wertschätzung und ­Anerkennung

Work-Life-Balance

Xing, Facebook und Youtube

Yoga, Meditation und ­Entspannungsverfahren

Zeit und Zeitmanagement

Literatur

Vorwort

Stress kennt irgendwie jeder. Im Beruf: täglich. Privat oder zu Hause: häufig. Im Stau: immer wieder. Beim Warten in der Schlange: grundsätzlich. Im Umgang mit neuen Technologien: ganz besonders.

Ob Aufsichtsrätin oder Managerin, Banker oder Journalist, keine Person kann sich dem Phänomen Stress entziehen, weder im Alltag noch im Job, noch in der Partnerschaft. Solange wir leben, solange erleben wir Stress, im Guten wie im Schlechten. Seltsam, dass Kant seinen Vorstellungen neben Raum und Zeit nicht die Dimension Stress hinzugefügt hat.

Wenn uns Stress überall in positiver oder negativer Form und andauernd begegnet, warum haben wir gerade diese Auswahl an Begriffen und Texten gewählt? Sie rührt aus unserer langjährigen Beratung mit Menschen, Organisa­tionen und Unternehmen. Es ist uns zugleich ein Anliegen, uns mit Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, auf Augenhöhe der Komplexität des Themas Stress anzunähern. Wir geben uns nicht der Illusion hin, eine individuell zugeschnittene Stressbewältigungsstrategie anbieten zu können. Wissen braucht Erfahrung, und Erfahrung braucht Zeit. Zeit zum Innehalten, zum Nachdenken, zum Durchatmen.

Stress ist keine Krankheit. Er gehört zum Leben wie die Luft zum Atmen und die Schokolade zum Genießen. Wir möchten sensibilisieren und anregen, über das eigene Stressverhalten nachzudenken. Es gilt, dem Menschen Respekt zu erweisen, ihn zu ermutigen, Stress, Leistungstiefs und Kreativitätsblockaden nicht als individuelles ­Versagen zu empfinden. Gelassenheit ist keine Methode, Resilienz lässt sich nicht neurolinguistisch programmieren, und Glück ist kein Zustand von Dauer. Der Irrglaube, Erfolg sei eine Frage des Selbstmanagements und Karriere das Ergebnis von Selbstoptimierung, wird der Würde des Menschen und seiner Einzigartigkeit nicht gerecht. Im Umgang mit Stress gibt es keinen allgemeingültigen Ansatz.

Daher wollen wir informieren, inspirieren, differenzieren. Die Bandbreite an Themen reicht von Angst und Perfektionismus, über Motivation und Burn-out bis hin zu Flow und Zeitmanagement. Die kurzweiligen Texte sollen ein Interesse für die jeweilige Thematik entfachen und nehmen dabei Rücksicht auf die reduzierte Aufmerksamkeitspanne gestresster Menschen, die sich auf der Überholspur des Alltags nach Unterhaltung mit Tiefgang sehnen.

Dabei erinnern uns die brillanten Cartoons von Dirk Meissner daran, dass wir auf Humor im Leben nicht verzichten können. Besonders, wenn es um Stress geht.